Mittwoch, 30. August 2017

[ #audio ] Wilhelm Busch: Max & Moritz - Audio & Englisch/Deutsch

Wilhelm Buschs bekanntes Werk "Max und Moritz - Eine Bubengeschichte in sieben Streichen" steht als kostenloses Audiobook den interessierten Usern zur Verfügung. Das Hörbuch - gelesen von den ehrenamtlichen Mitarbeitern der Initiative LibriVox - kann man lizenz- und kostenfrei herunterladen.

Deutsch/Englisch: Dual Language Presentation. Dem Hörbuch fehlen natürlich die Zeichnungen, die für dieses Werk Wilhelm Buschs ja konstituierend sind. Aber auch die gibt es im Internet (natürlich inklusive Text und gleich in zwei Sprachen: Deutsch & Englisch). Für Englisch-Lerner ein zusätzlicher Anreiz.

Max und Moritz. Eine Bubengeschichte in sieben Streichen (Erstveröffentlichung 4. April 1865) ist das wohl bekannteste Werk von Wilhelm Busch. Das Werk wird oft als Vorläufer der modernen Comics bezeichnet, da die zahlreichen, von Busch selbst gezeichneten Bilder in so enger Beziehung zu dem Text stehen. In Paarreimen erzählt die Geschichte von den bösartigen Streichen der zwei Buben Max und Moritz, deren Streiche sich hauptsächlich gegen Respektspersonen der damaligen Gesellschaft richten. Diese Geschichte ist für ein sehr junges, sowohl als auch für ein Erwachsenes Publikum geeignet. Viele werden sich an diese Geschichte aus ihrer Kindheit liebevoll erinnern. Das Werk wird oft als Vorläufer der modernen Comics bezeichnet da die zahlreichen, von Busch selbst gezeichneten Bilder, in enger Beziehung zu dem Text stehen.


Wilhelm Busch schrieb 1865 an Caspar Braun: "Ich schicke Ihnen nun hier die Geschichte von Max und Moritz, die ich zu Nutz und eigenem Plaisir auch gar schön in Farben gesetzt habe, mit der Bitte, das Ding recht freundlich in die Hand zu nehmen und hin und wieder ein wenig zu lächeln." Der tüchtige Verleger Braun erkannte offenbar sofort den potenziellen Bestseller, bot Busch ein einmaliges Honorar von 1000 Gulden an und versprach, "Max und Moritz" als Buch herauszubringen. Das Buch erschien am 4. April 1865. Die erste Auflage betrug 4000 Exemplare und wurde noch auf Holzstöcken gedruckt. Auf den ersten Blick wirkten die Bildergeschichten wie ein Kinderbuch, doch natürlich war es viel mehr als das, denn hinter den schönen Versen um die zwei anarchistischen Schlingel kam jene Satire zum Vorschein, die spießige Kleinbürger karikierte. Als solche wurden sie aber auch zu seiner Zeit kaum verstanden, sondern als Kinderbücher. Und da witterten die Rohrstockpädagogen Gefahr von den "Bubengeschichte in sieben Streichen" und machten auch staatlicherseits dagegen Stimmung. Kaum zu glauben: Noch 1929 gab es zum Beispiel einen Erlass der Landesregierung Steiermark, dass Jugendliche unter 18 Jahren "Max und Moritz" nicht kaufen durften. Grund dafür war die Befürchtung, Schulkinder könnten sich die beiden als unerwünschtes Vorbild nehmen könnten.

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